Veranstaltungssaal mit 4 Tischgruppen, an denen die TLN sitzen und offensichtlich einen Arbeitsauftrag erfüllen d.h. sich austauschen, schreiben

grenzüberschreitendes Netzwerktreffen: "Sprachenräume eröffnen - Sprachennetzwerke bilden"

22. September 2017, 10.00 - 14.00 Uhr, Bildungszentrum Ballgasse

 
Anschließend an unser erstes BIG Ausbildungsnetzwerktreffen vom 3. Mai 2017 haben wir - Wiener Kinderfreunde und Stadtschulrat für Wien - diese Folgeveranstaltung dazu genutzt, um an den dort skizzierten ersten gemeinsamen Themen, was Ausbildungseinrichtungen und Institutionen benötigen, um PädagogInnen zur Förderung der Mehrsprachigkeit zu qualifizieren, vertiefend weiter zu arbeiten. 
 

In Form von zwei räumlich getrennten Arbeitsgruppen hatten wir ein Setting gewählt, welches es ermöglichen sollte, konstruktiv und in Kleingruppen arbeitend erste produktive gemeinsame Ergebnisse und Maßnahmen zur Qualifizierung von (zukünftigen) PädagogInnen im Bereich der Mehrsprachigkeit  zu diskutieren und erarbeiten: 
 

  • AG1: Vorstellung der bisher erarbeiteten BIG Reflexionsbögen für Kindergarten und Schule zur darauf basierenden Erarbeitung eines Beobachtungsbogens für Studierende zur Anwendung im Rahmen ihrer Praxis bzw. bei Hospitationen   
     
    Foto: WKF
     
       
       
     
     
       
     
     
     
     
       
  • AG2: IST Stands Analyse für Konzeption eines bedarfsgerechten Lehrgangs für angehende pädagogische Fachkräfte mit Migrationshintergrund mit Präsentation der AWIFF Studie der Uni Koblenz 
    Foto: WKF
     
       
     
     
     
       
     
     
     

Dieses Vernetzungstreffen fand grenzüberschreitend statt d.h. wir hatten diesmal auch unsere ungarischen Projektpartner, mit denen gemeinsam wir BIG AT-HU im Rahmen des Kooperationsprogrammes INTERREG V-A Österreich-Ungarn durch Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung umsetzten, sowie ungarische Ausbildungseinrichtungen eingeladen. Und einige von ihnen sind unserer Einladung nach Wien auch gerne gefolgt.   
 
In beiden Arbeitsgruppen fand ein reger Meinungs- und Erfahrungsaustausch statt, sodass eine gute Basis für weitere Kooperationen geschaffen werden konnte. Besonders schön war, dass neben den ungarischen Gästen auch Frau Mag. Ulrike Zug vom Bundesministeriums für Bildung (Referat II/4b, Human berufliche Schulen; BAfEP/BASOP; land- und forstwirtschaftliche höhere Schulen) an der Veranstaltung teilgenommen hat und so in der AG2 ein weiterer Gesichtspunkt eingebracht wurde. Auch dieses Netzwerktreffen war wieder sehr erfolgreich, weil einerseits Kooperationen vereinbart bzw. angedacht werden konnten. Erste Hospitationen als Folge selbiger finden bereits statt. Andererseits werden die Ideen zur Konzeption eines Lehrgangs bzw. die Suche nach einer Lösung, Interessenten mit Migrationshintergrund für pädagogische Ausbildungen aufgrund noch nicht ausreichend guter Deutschkenntnisse zu verlieren, immer konkreter werden.

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