Tanja Salem vor dem White Board auf dem Mehrsprachigkeit zu lesen ist, rechts neben ihr auf dem Tisch sind die Eu, Österr., Ungar., Tschechische und Slowak. Fahnen zu sehen

Kooperation zwischen Kindergarten und Volksschule stärken

29. Mai 2017, 14.00 - 18.00 Uhr, Bildungszentrum Ballgasse

Ein erklärtes Ziel des BIG-Projekts ist es, im Rahmen der Nahtstellen-Arbeitskreise auch fachliche Begegnungen zwischen Kindergarten- und VolksschulpädagogInnen zu ermöglichen. Denn Ergebnisse internationaler Forschung verweisen darauf, dass die Förderung mehrsprachlicher Fähigkeiten nur gelingt, wenn sie systematisch, koordiniert und kontinuierlich durch die Bildungsbiographie des Kindes hindurch erfolgt und schließt eine enge Zusammenarbeit sowie einen steten Dialog zwischen Kindergarten und Schule mitein. 
 
Aus diesem Grund haben die beiden Projektpartner Wiener Kinderfreunde und Stadtschulrat für Wien Frau Dr. Tanja Salem, ausgewiesene Expertin zum Thema Transition und durchgängige Sprachbildung, eingeladen, den Dialog zu diesem Thema zu eröffnen und zu beflügeln. Sie brachte Beispiele von Nahtstellenarbeit aus Deutschland und zeigte Gelingensbedingungen guter Nahtstellenarbeit zwischen Kindergarten und Schule auf. Gleichzeitig präsentierte sie gelungene Nahtstellenarbeit im Rahmen des deutschen Modellprogramms Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FörMig) und thematisierte Ziele durchgängiger Sprachbildung mit Fokus auf Mehrsprachigkeit von Kindern und PädagogInnen sowie die Wichtigkeit der Kontinuität an der Nahtstelle Kindergarten – Schule.  
 
Hier gibt es den Fachvortrag von Dr. Salem zum Download: 

  

Im Anschluss an ihren Fachvortrag wurden die TeilnehmerInnen selbst aktiv und versuchten in Gruppenarbeiten unter Berücksichtigung des zuvor Gehörten die nachfolgenden 5 Fragen im Sinne einer nachhaltigen Kooperation zwischen Kindergarten und Schule gemeinsam zu erörtern bzw. zu beantworten. Wobei sich die Gruppen jeweils aus den im BIG-Projekt kooperierenden Kindergärten und Schulen zusammensetzten, sodass hier tatsächlich Nahtstellenarbeit passierte und nicht nur theoretisiert wurde. 
 

A) Was brauchen Kind und Eltern am Übergang?

B) Welche Nahtstellenarbeit passiert bereits und was möchten wir das passiert?

C) Wie können wir die Mehrsprachigkeit der Kinder und Eltern in der Nahtstellenarbeit aufgreifen?

D) Was sind unsere nächsten Schritte und wobei brauchen wir externe Unterstützung? 

E) Welche Fragen sind für uns noch offen und möchten wir an Dr. Salem richten? 
 

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse zusammengefasst und geclustert. 

 

 

Diese Veranstaltung war Teil der Projekte BIG AT-HU, BIG AT-CZ und BIG SK-AT, die im Rahmen der Kooperationsprogramme INTERREG V-A Österreich-Ungarn, INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik und INTERREG V-A Slowakei-Österreich durch Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung umgesetzt werden.

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