Kinder demonstrieren für ihre Rechte im Plenarsaal des Parlaments in der Hofburg (c) PID/Votava

Kinderrechte-Fest im Parlament

Fulminantes Kinderrechte-Fest im Parlament! Auf Einladung der Präsidentin des Österreichischen Bundesrates, Inge Posch-Gruska verwandelten die Kinderfreunde das Hohe Haus in eine riesige Kinderrechte-Werkstatt. Die Kinder arbeiteten in einem Stationenspiel zu ihren Rechten und trugen schließlich ihre Forderung ins Plenum: Allen Kindern alle Rechte! 

Wien, 20. November 2018 - 2000 Kinder aus Wiener Kinderfreunde-Kindergärten wurden in den letzten 14 Tagen vom Spielbus-Team der Wiener Kinderfreunde aktiv zu Kinderrechte-ExpertInnen „ausgebildet“. In 17 Workshops in ganz Wien kamen die Kinder, die im September 2019 mit der Schule beginnen,  zusammen und erfuhren in einem Stationenspiel, welche Rechte sie haben. Die Vor- und Nachbearbeitung der Aktionen übernahmen die PädagogInnen in den Kindergärten.

 

Rege Beteiligung  der Abgeordneten

Am 20. November, dem Internationalen Tag der Kinderrechte fand schließlich auf Einladung von Bundesrats-Präsidentin Inge Posch-Gruska die große Abschlussveranstaltung der Kinderfreunde-Kinderrechte-Festwochen im Parlament statt. Posch-Gruska, NRin Gabriele Heinisch-Hosek, NRin Eva-Maria Holzleitner, die Kinder- und Jugendsprecherin der SPÖ, BRin Elisabeth Grimmling, BRin Eva Prischl, GR Christian Oxonitsch, der Bundesvorsitzende der Kinderfreunde, BRin Daniela Gruber-Pruner und Kurt Nekula, Stv. Vorsitzende der Wiener Kinderfreunde sowie andere Abgeordnete nahmen begeistert daran teil. Gemeinsam sangen sie das Kinderrechte-Lied, absolvierten die Spielstationen und trugen schließlich die Forderung „Allen Kindern alle Rechte“ ins Plenum.

 

Sieben Artikel in Verfassung zu wenig

Denn von mehr als 40 Artikeln der UN-Kinderrechtskonvention sind erst sieben in der Österreichischen Verfassung verankert. „Das ist uns zu wenig, wir werden weiter dafür eintreten, dass alle Kinderrechte für alle Kinder in Österreich gelten“, so BRin Daniela Gruber-Pruner, stellvertretende Vorsitzende der Wiener Kinderfreunde.

 

Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky überreichte den frischgebackenen Kinderrechte-ExpertInnen zum Abschluss ihre Urkunden. „Jedes Kind hat die gleichen Rechte. Mir ist wichtig, dass Kinder sich auch bewusst werden können, welche Rechte sie haben. Denn nur dann können sie auch selbstbewusst und lautstark dafür eintreten. Der Kinderrechte-Tag trägt dazu bei, das Bewusstsein für Kinderrechte bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen zu stärken“, so Czernohorszky.

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