Workshop Weltstadt des Kindes

Weltstadt des Kindes: Kinderfreunde sind Ideengeber

Die Wiener Kinderfreunde luden Bürgermeister Michael Ludwig und Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky zum Workshop anlässlich der Befragung "Weltstadt des Kindes" und zeigten, wie wichtig und hilfreich der Dialog zwischen Politik und Eltern sein kann.

Mit der Befragung „Weltstadt des Kindes“ nehmen wir in unseren Horten Kindergärten und im Rahmen die Spielbustour, die von unseren ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in den Parks veranstaltet werden, Kontakt zu Eltern und Beziehungsberechtigten auf. Diese können eine Karte ausfüllen und Dinge nennen, die ihnen an Wien gefallen und zugleich Vorschläge machen, was sie für verbesserungswürdig halten.

 

 

 

Die Umfrage läuft noch bis Ende September, wurden zunächst die Zwischenergebnisse präsentiert. Neben der bereits erfolgten statistischen Auswertung der Befragung bekamen auch zehn Eltern aus Wien die Gelegenheit unmittelbar ihr Lob, ihre Anregungen und auch ihre Sorgen den beiden Wiener Spitzenpolitikern zu präsentieren.

 

Selbstverständlich freut sie das vielfache Lob für die Stadt und der Bürgermeister lobte gerne die Kinderfreunde zurück, die seit Jahren Ideengeber*innen für die Stadt seien. Man teile viele politische Ziele und die Ungeduld der Kinderfreunde sei ihm persönlich ein Ansporn. Insbesondere im Kampf um die Förderung der Primärpädagogik seien die Kinderfreunde wichtige Helfer*innen und hier sei in den letzten Jahren vieles erreicht worden.

  

Bekenntnis zur Ganztagsschule

Die aktuelle politische Auseinandersetzung dreht sich – und die wurde auch in vielen Fragen der anwesenden Eltern deutlich – um den Ausbau der Ganztagsschule. Bildungsstadtrat Czernohorszky betonte, dass die Stadt Wien hier einen „Gamechanger“ ins Spiel bringen möchte. Es ginge keineswegs um „Zwangsbeglückung“, denn auch in Zukunft könnten Eltern in Wien die Halbtagsschule wählen. Die SPÖ bekenne sich aber zur Ganztagsschule.

 

 

Mittels siebzig Schulen, die kostenlose Ganztagsbetreuung im verschränkten Unterricht anbieten und der jährlichen Einrichtung von zehn neuen Ganztagsschulen, solle diese Schulform, wie beispielsweise in Skandinavien, der neue Standard für Schulen in Wien sein. Bildungsexpert*innen seien sich einig, dass dies die geeignetste und fairste Schulform sei. Diese würde zugleich auch viele der von den Eltern im Workshop vorgetragenen Sorgen überwinden helfen, wie beispielsweise die Schwierigkeiten mit Nachmittagsbetreuung und den nötigen Ausgleich sozialer Unterschiede. 

  

Jürgen Czernohorszky stellte abschließend erfreut fest, dass die Ergebnisse der Elternbefragung „Weltstadt Wien“ in vielen mit der Kinderbefragung der Stadt „Werkstatt Junges Wien“ übereinstimmen. Ein möglichst buntes Wien war beispielsweise einer der Wünsche, den sowohl viele Eltern als auch Kinder an die Stadt haben. 

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