Wien setzt ein starkes Signal der Menschlichkeit

Presseaussendung, 1. September 2020

„Ich bin hocherfreut über den Beschluss des Wiener Landtages, 100 schutzbedürftige Kinder aus dem schrecklichen Flüchtlingslager in Moria aufzunehmen. Unsere Vorstellungskraft reicht nicht aus, um die dortigen Zustände zu beschreiben. Es ist unglaublich, dass Kinder unter solchen Bedingungen leiden müssen, denn leben kann man das nicht nennen“, so BV Franz Prokop, der Landesvorsitzende der Wiener Kinderfreunde.

Konkret hat der Wiener Landtag per Beschluss die Bundesregierung dazu aufgefordert, „sich am EU-Programm zu beteiligen, und die ausreichenden Kapazitäten für die Aufnahme von 100 schutzbedürftigen Kindern in Wien aufzuzeigen, um diesen Kindern eine positive Lebensperspektive zu geben.“

„Es ist ein erster Schritt und ein starkes Signal an die Menschlichkeit, jetzt liegt der Ball bei der Regierung. Wobei ich wirklich nicht verstehen kann, wie man sich angesichts des unglaublichen Leides von rund 8.000 Kindern alleine in Moria noch so hartnäckig weigern kann, diese in Sicherheit zu bringen“, so Prokop abschließend.

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Michaela Müller-Wenzel, Wiener Kinderfreunde, Tel. 01/40125-55,

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