Große Gruppe von Kindern beim arbeiten

Blick zurück - nach vorn

Wer in die Zukunft schauen will, kommt ohne den Blick in die Vergangenheit nicht aus. Eine Bildergeschichte...

Die Geschichte der Kinderfreunde ist überreich an Initiativen und gesellschaftpolitischen Veränderungen

 Bild 1:
Österreich um die Jahrhundertwende. Kinder arbeiten bei Tag und bei Nacht, leben in Not und Elend. Es sind Kinder aus Arbeiterfamilien. Zustände wie diese schreien nach Veränderung.

 

Bild 2:
Anton Afritsch gründet 1908 in Graz gemeinsam mit einer Handvoll Männern und Frauen den "Arbeiter-verein Kinderfreunde". Ihr Grundsatz lautete: "Wir leben und wir arbeiten, damit es unseren Kindern einmal besser geht."

 

 

 

Bild 3:
Fünf Jahre später gibt es in Gratkorn (Steiermark) eine erste Ferienaktion für 40 Arbeiterkinder.

 

 

Bild 4:
Die erste Wiener Ortsgruppe wird in Floridsdorf gegründet. Es folgen Ottakring, Leopoldstadt, Brigittenau, Margareten, Meidling und Alsergrund. Die erste Fahrt ins Sonnenland.

 
 

Bild 5:
1917 wird der "Reichsverein Kinderfreunde" gegründet. Der erste Reichsobmann ist der Reichsratsab-geordnete Max Winter.

 

 
 

Bild 6:
1918 wird das Steinbergschlössl bei Graz zum ersten eigenen Ferienheim der Kinderfreunde.

 

 

Bild 7:
1919 wird die Erzieherschule im Schloss Schönbrunn gegründet. Gruppenaufnahme des ersten Jahr-ganges. Vorne Mitte: Otto Felix Kanitz, neben ihm: Josef (Pepperl) Böhmer, ganz rechts: Lilly Jergitsch (deren Eltern mit Anton Afritsch befreundet waren und zu den ersten Mitgliedern des "Arbeitervereins Kinderfreunde" gehörten. In der letzten Reihe: Josef Blaszovsky).

Bild 8:
Erzieherschule im Schloss Schönbrunn. Gruppenaufnahme des zweiten Jahrganges. Vorne sitzend: Otto Felix Kanitz (mit dem kleinen Till Tesarek).

 

Bild 9:
Der Theorie folgt die Praxis. Kindervollversammlung in der Ferienkolonie Gmünd 1919.

 

 

Bild 10:
Als 1921 die Aktion "Kinderheller" startet, beteiligen sich ganze Betriebe an der Sammelaktion. Das Geld kommt der Arbeit der Kinderfreunde zugute.

 

Bild 11:
Der Verlag Jungbrunnen, 1921 als Reichsbücherstelle gegründet, veröffentlicht kritisch-engagierte Texte mit literarischem Niveau. Dieses Konzept hat bis heute unzählige Auszeichnungen für den Verlag zur Folge.

 

 

 

Bild 12:
1925 werden die Roten Falken gegründet. Ihr geistiger Vater: Anton Tesarek.

 
 

Bild 13:
Hilfsbereitschaft, Solidarität und Eigeninitiative sind wesentliche Anliegen der Roten Falken, deren Zahl bis 1932 auf über 15.000 anwächst.

 
 

Bild 14:
1934 kommt das Aus. Der Austrofaschismus drängt die Roten Falken in den Untergrund. Über 100.000 Kinderfreunde ereilt das gleiche Schicksal.

 
 

Bild 15:
Aufbruchstimmung in der 2. Republik. "Ein neuer Frühling" - wie es in dem damals entstandenen Lied heißt.

 

 

Bild 16:
1946 haben die Kinderfreunde wieder rund 36.000 Mitglieder und 286 Ortsgruppen. Zwei Jahre später findet erstmals seit Kriegsende wieder der "Tag des Kindes" in der Tradition der großen Frühlingsfeste statt.

 

Bild 17:
1949 entsteht das Falkencamp Döbriach am Millstättersee. 1950 findet dort das erste internationale Falkentreffen statt.

 

 

Bild 18:
In den 50er Jahren entsteht die Idee, Kinder zu fördern, die begabt, aber sozial benachteiligt sind. Als Folge wird im Jahr 1958 das Anton Afritsch Kinderdorf am Steinberg bei Graz eröffnet.

 

Bild 19:
1963 wird die "Wiener Spielzeugschachtel" gegründet. Pädagogisch wertvolles Spielzeug bestimmt das Angebot. Später kommt der "Kinderbuchladen" dazu.

 
 

Bild 20:
Aktionen gegen Gewalt an Kindern und gegen Gewaltverherrlichung in den Medien sind fixer Bestandteil der Arbeit der Kinderfreunde.

 

 

 

 
 

Bild 21:
Kinderrechte und Kindermitbestimmung - die große Aufgabe für die Kinderfreunde und die Roten Falken.

 

 

Bild 22:
Auch die "Mobile Spielanimation" ist ein Kind der Kinderfreunde. Spielbus, Kasperlbus, Spielplatz- und Parkbetreuung finden breite Zustimmung in der Öffentlichkeit.

 
 

Bild 23:
Kinderurlaub in froher Gemeinschaft. Die Ferienaktion der Österreichischen Kinderfreunde.

 

 

Bild 24:
Für Integration behinderter oder benachteiliger Kinder in die Gesellschaft.

 

 

 

Bild 25:
Bundeskonferenz 2001 in St. Pölten. Die neuen "Leitlinien" der Kinderfreunde werden als "Orientierungen für das 21. Jahrhundert" beschlossen.

 
 

Fortsetzung folgt!!

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