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Kinderfreunde wählen

Unsere Welt dreht sich um Kinder. Viele von uns Kinderfreundinnen und Kinderfreunden sind auch politisch aktiv. Weil wir die Welt verändern wollen!

Wir wollen eine Welt der Freiheit, der Gleichheit, der Gerechtigkeit, der Solidarität, der Vielfalt und des Friedens. Auf verschiedenen politischen Ebenen, von der kleinen Gemeinde bis ins Parlament versuchen wir die Welt für Kinder besser zu machen. Und zwar für alle Kinder, weil uns jedes Kind ein Anliegen ist, egal aus welcher Familie es kommt.

#fürALLEkinder

 

Hier findest du die Kinderfreundinnen und Kinderfreunde, die aktuell für die Nationalratswahl kandidieren.

 

Wofür wir Kinderfreunde stehen

Kinderrechte umsetzen

Seit mittlerweile 30 Jahre gibt es die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Darin ist festgeschrieben, dass jedes Kind geschützt werden muss, dass jedes Kind das Recht auf Versorgung und Förderung hat und dass Kinder beteiligt werden müssen an den Entscheidungen ihres Lebens und ihrer Zukunft.

Wir Kinderfreunde würden sagen: jedes Kind braucht Halt, braucht Entfaltung und die Möglichkeit zur Gestaltung.

Da Kinderrechte alle Lebensbereiche eines Menschen betreffen, müssen sich auch alle Politikbereiche zu den Kinderrechten bekennen und ihre Umsetzung vorantreiben.

 

Gleiche Bildungschancen für alle Kinder

Bildung öffnet die Türen zur Welt. Und die Welt soll allen Kindern offen stehen.

Österreich ist aber bekannt dafür, dass Kinder die Möglichkeiten unterschiedlich gut nutzen können – je nachdem, welche Bildung ihre Eltern haben.

Deshalb fordern wir Kinderfreunde, dass die Bildungsangebote allen Kindern gleich zur Verfügung stehen und Kinder individuell gefördert werden. Denn in jedem Kind steckt ein Potenzial. Dafür braucht es bundesweit kostenlose Kindergärten und kostenlose ganztägige Schulen, mit bester Qualität und an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet.

Vor allem der Kindergarten, also die elementare Bildung, ist uns Kinderfreunden ein besonders Anliegen. Dort haben Kinder – egal aus welcher Familie – die Möglichkeit, sich individuell zu entfalten. Dass die PädagogInnen und AssistentInnen/BetreuerInnen Großartiges leisten und dementsprechende Arbeitsbedingungen und Entlohnung vorfinden müssen, ist selbstredend.

 

Kinderarmut bekämpfen

Es ist eine Schande, dass es Kinder in Österreich gibt, die in Armut aufwachsen müssen. Es ist nicht nur ein Verbrechen an jedem einzelnen dieser Kinder, sondern auch aus gesellschaftlicher Sicht ein Wahnsinn. Man weiß, dass arme Kinder häufiger krank sind und als Erwachsene öfter chronische Krankheiten haben. Man weiß, dass arme Kinder meist auch als Erwachsene in Armut leben. Man weiß, dass arme Kinder meist keinen guten Bildungsabschluss erreichen. Man weiß, dass Armut weh tut, einsam macht, traurig macht.

Armutsbekämpfung muss man von verschiedenen Seiten anpacken: den Kindern besonders gute Zuwendung anbieten, in ganztägigen Bildungseinrichtungen mit kostenlosem, gesundem Mittagessen und Freizeitangeboten. Den Eltern durch materielle Absicherung und Begleitung beim Ausbrechen aus der Armutsspirale.

 

Wir Kinderfreunde fordern

 

Aus diesen Standpunkten haben wir aber auch ganz konkrete Forderungen entwickelt, die wir an die Politik und ganz besonders an die nächste Regierung stellen wollen. Was diese Forderungen alle gemeinsam haben, ist ihr Ziel, in unserem Land ein gutes Leben für alle Kinder und Familien zu ermöglichen. Und zwar ganz unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Wohnort oder ihrem Kontostand.

 

Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen

Das Netz an Kinderbetreuungseinrichtungen ist teilweise z.B. in größeren Städten schon sehr dicht. Schaut man aber beispielsweise in  kleinere Städte und mittelgroße Gemeinden besteht schon seit einiger Zeit das Problem, dass zu wenige Plätze für Kinder zur Verfügung stehen und/oder, dass die Öffnungszeiten der Einrichtungen nicht den Bedarf der Eltern decken. Wir Kinderfreunde finden, dass alle Kinder die Möglichkeit haben sollten, einen Platz im Kindergarten zu bekommen und dass kein Elternteil gezwungen wird, die Arbeitszeiten an die Öffnungszeiten des Kindergartens anzupassen. Dafür braucht es den Ausbau des Netzes der Kinderbetreuungseinrichtungen und Öffnungszeiten, die der Realität der Eltern gerecht werden.

  

 

Kostenfreier Kindergarten

Für als Kinderfreunde ist der Kindergarten eine zentrale Bildungseinrichtung, die allen Kindern  - unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern - einen guten Einstieg ins Bildungssystem bieten soll. In einigen Bundesländern gibt es ihn deshalb schon, den „Gratis-Kindergarten“. Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber das Ziel ist noch nicht erreicht. Damit es für alle Kinder möglich ist, einen Kindergarten zu besuchen, muss dieser in ganz Österreich wirklich kostenfrei werden. Das heißt zum Beispiel, dass nicht nur die Kosten für den halbtägigen Kindergartenplatz übernommen werden, aber auch, dass zum Beispiel für das Essen im Kindergarten keine Kosten für die Eltern anfallen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der (ganztägige) Kindergartenplatz für wirklich alle Kindermöglich ist, egal aus welcher Familie sie kommen.

 

Mehr Pflegefreistellung

Kinder werden hin und wieder mal krank. Das sollte für niemanden eine allzu große Überraschung sein. Und wir alle wissen, wer krank ist braucht besondere Zuwendung und Pflege. Dafür gibt es für Eltern die Möglichkeit der Pflegefreistellung. Doch allzu oft passiert es, dass die 2 Wochen Pflegefreistellung nicht ausreichen, und dann müssen Eltern ihren Urlaub dafür aufbrauchen oder andere Angehörige mit der Pflege des Kindes betrauen. Vor allem AlleinerzieherInnen reicht ihre Pflegefreistellung oft nicht aus. Wir Kinderfreunde kennen diese Realität und fordern daher, dass der Anspruch auf Pflegefreistellung erhöht wird, um der Lebensrealität von Familien gerecht zu werden. Damit alle Kinder die Möglichkeit haben, von ihren Eltern unterstützt und gepflegt zu werden, wann immer sie krank sind.

 

6. Urlaubswoche

Vor allem Eltern von Schulkindern wissen: 5 Wochen Urlaub sind zu wenig, um 13 Wochen Schulferien pro Schuljahr abzudecken. Selbst wenn Kinder von 2 Elternteilen betreut werden, haben diese zu wenig Urlaub. Wenn es nach uns geht sollte der Urlaub außerdem eine Zeit sein, die die ganze Familie gemeinsam verbringen kann, statt dass Eltern gezwungen sind, ihren Urlaub aufzuteilen, um die Kinder einen möglichst großen Teil der Ferien zu betreuen. Daher braucht es vor allem für Eltern eine zusätzlich Urlaubswoche, damit Ferien und Urlaub wirklich wieder eine Zeit der Entspannung für alle Familien sein können.

 

30h Woche bei vollem Lohnausgleich

Familien brauchen Zeit. Uns ist das bewusst. Doch die neusten Entwicklungen in puncto Arbeitszeit berücksichtigen das nicht, sondern gehen eher genau in die Gegenrichtung: 60-Stunden-Woche und 12-Stunden-Tag tragen nicht dazu bei, dass Familien mehr Zeit zur Verfügung steht. Um aber Familien die Zeit zu geben, die sie brauchen, ohne dass sie dabei z.B. durch Teilzeitarbeit finanzielle Einbußen haben, machen wir Kinderfreunde uns für eine 30 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich stark. Damit Kinder und Eltern wieder genug gemeinsame Zeit haben, die sie frei von finanziellen oder anderen Sorgen genießen können.

Denn für uns stehen die Interessen von allen Kindern, Jugendlichen und Familien über jenen der Wirtschaft.

Österreichweite Freifahrt für Kinder bis 15J.

Der Schulweg von Schülern und Schülerinnen ist in vielen Bundesländern auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln recht kostengünstig bewältigbar. Fürs ganze Schuljahr gültige SchülerInnen-Tickets zu kleinen Preisen sind keine Seltenheit. Doch wenn die Kinder und Jugendlichen dann mal weiter weg wollen, entstehen schnell große Kosten. Damit sich aber alle Kinder und Jugendlichen in Österreich mit Bus, Bahn und Straßenbahn frei durch alle 9 Bundesländer bewegen können, ohne ein „Loch“ in der Geldbörse ihrer Eltern zu hinterlassen fordern wir ein kostenloses SchülerInnen-Ticket für die Öffis in ganz Österreich. In Verbindung mit beispielswiese einem günstigen „Klimaticket“ für Erwachsene, wie dieses von der SPÖ gefordert wird, wird der Inlandsurlaub für die ganze Familie bald auch ohne Autofahrt für alle machbar.

Mehr Platz für Kinder im öffentlichen Raum

Familien und besonders Kinder, die alleine unterwegs sind, haben andere Bedürfnisse im öffentlichen Raum als Erwachsene. Für Kinder braucht es zum Beispiel Platz zum Toben auf Spielplätzen und Ähnlichem, Familien mit Kinderwägen brauchen Möglichkeiten des barrierefreien Zugangs. Doch allzu oft werden und wurden diese besonderen Bedürfnisse bei der Planung nicht mitgedacht. Besonders problematisch wird dies etwa im Straßenverkehr, wenn zum Beispiel auf Schulwege keine Rücksicht genommen wird und diese nicht sicher genug sind. Aber auch die Problematik, dass es immer weniger konsumfreie Räume gibt, in denen sich Kinder aufhalten können, ohne etwas kaufen zu müssen ist uns ein Dorn im Auge. Wir Kinderfreunde treten dafür ein, dass bei Planungen die Sicht von Kindern und Familien berücksichtigt werden muss und dass der öffentliche Raum generell mehr Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche bietet. Weil der öffentlich Raum für alle Kinder und Erwachsenen gleichermaßen Platz bieten muss.

 

All diese Dinge fordern wir, damit unser Land für alle Kinder und Familien ein Ort wird, an dem sie sich wohlfühlen. Weil niemand in seinem Leben eingeschränkt werden soll, nur weil er oder sie nicht genug verdient oder schlicht und einfach noch ein Kind ist.

Wer Kinderfreunde wählt, wählt also Menschlichkeit & Kinderfreundlichkeit.

  

Was die schwarz-blaue Regierung gegen Kinder hatte, kannst du hier lesen.

Was zu all diesen Themen im SPÖ-Wahlprogramm steht, kannst du hier lesen

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